Interne und externe Kommunikation für Finanzdienstleister

Da sich die atheus – Akademie für Finanzdienstleistung auf den Online-Sektor in der Weiterbildung und Ausbildung zum Versicherungsfachmann oder Finanzanlagenfachmann spezialisiert hat, werfen wir immer gerne einen Blick auf die digitalen Entwicklungen in Vertrieb und Verkauf. In der Hoffnung, Ihnen den ein oder anderen Impuls für Ihre Weiterentwicklung oder Existenzgründung geben zu können.

Wo geht es lang im Vertrieb?
Wo geht es lang im Vertrieb?

Digitale Tools in der Beratung und im Büroalltag

In Gesprächen mit unseren Teilnehmern stellen wir immer wieder fest, dass die Schere bei der Organisation des Büros, des Vertriebs und der Beratung sehr weit auseinander klafft. Sieht sich einer mit einem PC und üblicher Bürosoftware schon gut und ausreichend ausgestattet, setzen andere mit der konsequenten Nutzung von Tablets für viele Aufgaben auf eine größtmögliche Digitalisierung.

Kommunikation ist alles. Ob mit dem Kunden oder den Versicherern, den Informationsaustausch und die Erreichbarkeit zu optimieren liegt im Interesse aller Beteiligten. Der einzelne Finanzanlagenvermittler profitiert zum Beispiel auch von schnelleren Bearbeitungsvorgängen, wenn der Ansprechpartner bei der Versicherung auch über Skype mal eben quasi persönlich von Angesicht zu Angesicht zu sprechen ist. Voraussetzung ist natürlich, dass der Vermittler selbst mit der technischen Einrichtung vertraut ist und flüssig damit arbeiten kann. Zwar wird heute vieles an entsprechendem Know-how einfach erwartet, trotzdem kann es lohnenswert sein, sich mal zwischendurch gezielt mit einem Thema zu beschäftigen oder intern einen kleinen Workshop abzuhalten. Ansonsten wird oft zuviel Zeit mit Halbwissen über Programme und ihre Anwendungen verplempert, Ärger und Frustration sind vorprogrammiert.

Mit interner Kommunikation ist nicht nur der verbale Austausch gemeint. Von Einzellösungen für bestimmte Zwecke wie z.B. Cloud-Dienste bis zu umfassender Büro-Managementsoftware mit unzähligen Features und Funktionen gibt es viele technische Möglichkeiten, die interne Organisation wie Kundenkartei, Ablage, Terminabgleich und Dokumentspeicherung und -austausch effektiv zu gestalten.

Schwerpunkt persönlicher Kontakt

Kaum jemand wird bestreiten, dass die Digitalisierung der Kommunikation und der Geschäftsabläufe munter voranschreitet. Schon werden dem Kunden in der Beratung auch Produktinformationen bis hin zu Videos auf einem Tablet gezeigt. Allerdings gehen die Meinungen da etwas auseinander. So gibt es auch Finanzvermittler, die Laptops und Tablets in einem Beratungsgespräch eher als Hürde empfinden, wenn es um den Aufbau eines persönlichen Kontaktes zum Kunden geht. Die Gefahr liegt darin, dass es so selbst Internet- und iPad-affinen, jüngeren Kunden zu schnell geht und das Produkt/Beratung insgesamt irgendwie doch zu virtuell bleiben und irgendwie einen Konsum-Charakter haben. Was nicht für einen Abschluss spricht.

Gerade jüngere Finanzdienstleister sind sich den Vorteilen einer konsequent persönlichen Beratung durchaus bewusst, zeitgeistige Hardware oder schicke Apps setzen sie nur gezielt als punktuelle Unterstützung ein.

Jede neue Technik will beherrscht werden

Mit der Nutzung von Webinaren und Online-Seminarstunden können sich Vermittler mit minimiertem Zeitaufwand ebenso umfassend weiterbilden wie sich punktuell mit etwa Produktneuerungen befassen. Auch bei der externen Kommunikation, also dem Informationsaustausch mit Kunden und Versicherern, drängen sich Plattformen wie Social Media usw. nach vorne. Und eine Präsentation oder Auswertung für den Kunden nicht ausdrucken zu müssen, sondern sie auf einem mobilen Bildschirm zeigen zu können, ist auch verlockend. In jedem Fall gilt aber, sich vorher eine definierte Strategie für den Einsatz von Hard- und Software zurechtzulegen.

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