Finanzanlagenfachmann IHK

Der Finanzanlagenfachmann IHK nach der FinVermV

Zwar macht die in 2012 verabschiedete und zum 01. Januar 2013 in Kraft getretene FinVermV den Nachweis der Sachkunde notwendig, angesichts der leider reichlichen Berichterstattungen über auch sehr große schwarze Schafe in der Branche des Vertriebs von Finanzanlageprodukten können Berater und Vermittler darin aber auch eine Chance sehen.

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Denn in gewisser Weise müssen Finanzdienstleister einen Neustart hinlegen, um den Ruf, den andere verspielt haben, wieder herzustellen.

Ob Offene oder Geschlossene Fonds oder Sonstige Vermögensanlagen, die meisten Produkte sind im Prinzip immer noch sinnvoll. Entscheidend bei der Auswahl ist aus Kundensicht aber, dass sie die an sie gerichteten Erwartungen mindestens erfüllen.

Existenzsicherung, Vermögensaufbau und Altersvorsorge müssen konsequent auf die individuelle Situation ausgerichtet werden. Sicherheitsbedürfnis und Risikobereitschaft sind genau zu analysieren und zu berücksichtigen, die Gestaltung der Produkte muss vom Finanzanlagenfachmann dahingehend transparent und verständlich kommuniziert werden.

Der Finanzanlagenfachmann IHK ist ein ausgewiesener Experte

Der sogenannte Graue Kapitalmarkt soll seitens des Gesetzgebers ausgetrocknet werden. Für den Finanzanlagenfachmann wird die Weiterbildung zum zentralen Thema, auch über eine Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung hinaus. Sich künftig eigenständig und regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, gehört zu den gesetzlichen Verpflichtungen nach der FinVermV.

Ähnlich wie ein Arzt oder der Steuerberater muss ein Finanzanlagenfachmann Einblicke in sehr persönliche Bereiche bekommen, um sinnvoll seine Aufgaben erledigen zu können. Genauso muss er aber auch ein gewisses Feingefühl aufbringen und etwas professionelle Distanz wahren. Erst so kann der Finanzanlagenvermittler zu einer langjährigen Vertrauensperson werden.

 

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