Finanzanlagenfachmann oder Fachberater für Finanzdienstleistung?

Mit der erforderlichen Ausbildung zum Finanzdienstleister stellt sich die Frage nach der Wahl der erforderlichen oder gewünschten Qualifikation.

Mit der neuen Sachkundeprüfung gem. § 34f GewO ist eine Tätigkeit im Bereich der Vermittlung von bestimmten Finanzanlagen möglich. Die Prüfung und damit auch der Zugang zum Markt kann auf einzelne Bereiche (Offene Fonds, Geschlossene Fonds, sonstige Vermögensanlagen) beschränkt werden.

Durch den öffentlich-rechtlichen Weiterbildungsabschluss „Fachberater/-in für Finanzdienstleistungen IHK“ wird dagegen ein im Vergleich umfassenderer Qualifizierungsnachweis erbracht. Der Fachberaterabschluss in Kombination mit einer ein- oder zweijährigen Berufspraxis wird dabei sowohl als Sachkunde für den § 34d GewO (Versicherungen) als auch 34f GewO (Finanzanlagen) anerkannt. Die Anerkennung der Sachkunde nach § 34f GewO bezieht sich auf alle drei Anlagenbereiche.

Abhängig von den persönlichen beruflichen Zielen kann es also sinnvoller sein, gleich den öfffentlich-rechtlichen Abschluss anzustreben. Will jemand z.B. für zwei Anlagebereiche gem. 34f GewO die Sachkundeprüfung ablegen, so kann man ohne weitere Vorkenntnisse von einer fünf- bis siebenmonatigen Ausbildungsdauer ausgehen. Für den Fachberater sind im Nebenstudium ca. zwölf Monate zu veranschlagen.

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